Thema 18
Dogma und Glaubenslehre
Menschwerdung und Christologie
Die eine Natur des fleischgewordenen Wortes Gottes
- Semester
- 3. Semester
- Umfang
- 2 Unterrichtseinheiten (je 75 Min.)
- Fachbereich
- Dogma und Glaubenslehre
Das Thema lehrt die Christologie der koptischen Kirche: Der ewige Logos ist Mensch geworden, ohne aufzuhören, Gott zu sein; die Kirche bekennt mit dem heiligen Kyrill die eine Natur des fleischgewordenen Wortes Gottes aus zwei Naturen, ohne Vermischung, ohne Verwandlung, ohne Teilung und ohne Trennung. Es erklärt die Begriffe Natur und Hypostase, die Formel des heiligen Kyrill von Alexandrien und warum die Kirche miaphysitisch und nicht monophysitisch ist. Der zweite Vortrag zeigt die Irrlehren des Nestorius und des Eutyches, das Leiden im Fleisch und die Bedeutung für die Erlösung und das Bekenntnis vor der Kommunion.
Lernziele
- Die Teilnehmer geben den Merksatz von der einen Natur des fleischgewordenen Wortes Gottes wörtlich wieder und unterscheiden, was von Kyrill selbst stammt und was die Kirche mit den vier Schutzformeln bekennt.
- Sie erklären die Begriffe Natur, Hypostase und hypostatische Einheit.
- Sie unterscheiden die koptische Lehre von Nestorianismus und Eutychianismus.
- Sie begründen mit dem zwölften Anathematismus des heiligen Kyrill, dass der eine menschgewordene Logos im Fleisch gelitten hat.
- Sie erklären den Unterschied zwischen „miaphysitisch“ und „monophysitisch“.
Voraussetzungen
Vorträge
- Vortrag 1Das Wort ist Fleisch gewordenWahrer Gott und wahrer Mensch – die eine Natur des fleischgewordenen Wortes Gottes19 Min. Lesezeit
- Vortrag 2Ohne Vermischung und ohne Trennung – Irrlehren und BekenntnisNestorius und Eutyches, das Leiden im Fleisch und das Bekenntnis vor der Kommunion18 Min. Lesezeit