Thema 34
Kirchengeschichte und Väter
Nizäa und Konstantinopel
Der Kampf um das Bekenntnis
- Semester
- 5. Semester
- Umfang
- 2 Unterrichtseinheiten (je 75 Min.)
- Fachbereich
- Kirchengeschichte und Väter
Das Thema erzählt, wie die Kirche im 4. Jahrhundert ihr Bekenntnis gegen Arius und die Pneumatomachen formulierte. Es behandelt die Auseinandersetzung zwischen Arius und Papst Alexander, das Konzil von Nizäa 325 und die Verbannungen des Athanasius. In Nizäa nahm der heilige Athanasius als Diakon teil; das Konzil bekannte den Sohn als wesensgleich mit dem Vater und erließ Kanones. Es folgt das Konzil von Konstantinopel 381, das das Glaubensbekenntnis vollendete. Das Bekenntnis von 325 wird von dem von 381 unterschieden; strittige Angaben werden mit ihrer Quellenlage dargestellt.
Lernziele
- Die Teilnehmer beschreiben die Lehre des Arius und die Antwort Alexanders und des Athanasius.
- Sie erklären den Begriff „wesensgleich“ (homoousios) und seine Bedeutung für das Heil.
- Sie nennen Ergebnisse von Nizäa (Bekenntnis, Ostertermin, Kanones) und unterscheiden den Umfang der Bekenntnisse von 325 und 381.
- Sie beschreiben die Irrlehren des Makedonius und des Apollinaris und die Ergänzung des Bekenntnisses 381.
- Sie erklären ein Konzil mit dem Schema Irrlehre – Gegenbeweis – Beschluss – Kirchenvater.