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Thema 22

Dogma und Glaubenslehre

Schöpfung, Fall und Erlösung

Warum Gott Mensch wurde

Semester
3. Semester
Umfang
3 Unterrichtseinheiten (je 75 Min.)
Fachbereich
Dogma und Glaubenslehre

Das Thema ist die Mitte der Glaubenslehre. Es zeigt die Schöpfung aus dem Nichts und den Menschen als Ebenbild Gottes mit Freiheit, den Sündenfall mit seinen Folgen (Tod, Verderbnis, Trennung von Gott) und die Lehre der Kirche von der Erbsünde. Mit dem heiligen Athanasius und dem Katechismus erklärt es die Erlösung als Einheit von Sühne und Erneuerung: Christus hat den Tod für alle getragen, ist auferstanden und hat das Bild Gottes im Menschen wiederhergestellt, damit wir aus Gnade Kinder Gottes werden und am göttlichen Leben teilhaben. Zum Schluss geht es darum, wie wir das Heil in den Sakramenten empfangen.

Lernziele

  1. Die Teilnehmer erklären Schöpfung aus dem Nichts und Gottebenbildlichkeit (Gen 1:26⁠–⁠27) und grenzen den Glauben von naturwissenschaftlichen Detailfragen ab.
  2. Sie beschreiben die Folgen des Sündenfalls und formulieren die kirchliche Lehre von der Erbsünde (ohne die Rede von einer ererbten persönlichen Schuld).
  3. Sie erklären mit Athanasius, warum die Menschwerdung für die Erlösung nötig war.
  4. Sie zeigen, dass Sühne und Erneuerung zusammengehören, und vermeiden eine rein rechtliche Deutung der Erlösung.
  5. Sie erklären, was Gotteskindschaft und Teilhabe am göttlichen Leben aus Gnade bedeuten, und wahren die Grenze: niemals dem Wesen nach.
  6. Sie beantworten die Kinderfrage „Warum musste Jesus sterben?“.

Voraussetzungen

Vorträge

  1. Vortrag 1Schöpfung und MenschGott erschafft aus Liebe – der Mensch als sein Ebenbild17 Min. Lesezeit
  2. Vortrag 2Sündenfall und ErbsündeWarum der Mensch einen Erlöser braucht17 Min. Lesezeit
  3. Vortrag 3Die Erlösung – Menschwerdung, Kreuz und AuferstehungWarum Christus für uns starb und auferstand19 Min. Lesezeit
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