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Thema 6

Dogma und Glaubenslehre

Glaube, Dogma und Heilige Überlieferung

Wie die Kirche ihren Glauben empfängt, bewahrt und bekennt

Semester
1. Semester
Umfang
2 Unterrichtseinheiten (je 75 Min.)
Fachbereich
Dogma und Glaubenslehre

Das Thema legt das Fundament der Glaubenslehre. Es erklärt, was Dogma und Theologie sind, warum menschliche Rede von Gott an Grenzen stößt und welche Eigenschaften die Schrift Gott zuschreibt. Der zweite Vortrag zeigt, wie Schrift und Heilige Überlieferung zusammengehören, woran die Kirche echte Überlieferung erkennt und wie die Konzile den Glauben bezeugt haben. Die Grundbegriffe Wesen, Hypostase, Natur und wesensgleich werden eingeführt.

Lernziele

  1. Die Teilnehmer unterscheiden Dogma, Theologie und Brauch und geben je ein Beispiel.
  2. Sie nennen die drei Grenzen der Rede von Gott (Verstand, Sprache, Analogie) und sechs Eigenschaften Gottes mit Bibelstelle.
  3. Sie erklären Überlieferung als Weitergabe eines kostbaren Gutes und nennen die drei Kriterien echter Überlieferung nach Papst Schenouda III.
  4. Sie begründen, warum die Kirche nicht nach dem Grundsatz „allein die Schrift“ lebt.
  5. Sie definieren die Grundbegriffe Wesen, Hypostase, Natur und wesensgleich.

Vorträge

  1. Vortrag 1Was ist Dogma? – Von Gott richtig sprechenGlaube, Dogma, Theologie und Brauch; die Grenzen unserer Rede von Gott und die Grundbegriffe der Glaubenslehre18 Min. Lesezeit
  2. Vortrag 2Schrift und Überlieferung – der Glaube, den die Väter bewahrtenWas Überlieferung ist, woran man sie erkennt und wie die Konzile den Glauben bezeugt haben15 Min. Lesezeit
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