Thema 19
Dogma und Glaubenslehre
Die Gottesgebärerin
Theotokos, allzeit Jungfrau und Fürsprecherin
- Semester
- 3. Semester
- Umfang
- 1 Unterrichtseinheit (je 75 Min.)
- Fachbereich
- Dogma und Glaubenslehre
Das Thema begründet den Titel Gottesgebärerin (Theotokos) aus der Lehre von Christus – eine Mutter gebiert nicht eine Natur, sondern eine Person – und erklärt die immerwährende Jungfräulichkeit, die Gegenüberstellung von Eva und Maria, die Fürsprache Marias ohne Miterlöserschaft und die Abgrenzung zur Lehre von der Unbefleckten Empfängnis. Es beschreibt, wie die Kirche Maria in Festen, im monatlichen Gedenken und im Kiyahk-Lobpreis ehrt, und stellt sie als Vorbild des Dieners vor.
Lernziele
- Die Teilnehmer begründen den Titel Gottesgebärerin mit dem heiligen Kyrill und geben seinen ersten Anathematismus mit eigenen Worten wieder.
- Sie erklären die immerwährende Jungfräulichkeit und warum die koptische Kirche die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis nicht lehrt (Heiligung bei der Verkündigung).
- Sie unterscheiden die Fürsprache Marias von der Mittlerschaft Christi (1. Tim 2:5).